Hinzu kommen noch zusätzliche Muskeln für die Fern/Naheinstellung , die ringförmig um die Linse herum angelegt sind.

 

Das sind 14 Muskeln, die vom Gehirn in ihrem Zusammenspiel auf das Feinste koordiniert werden müssen, damit trotz der „Hängelage“ ein entspanntes, scharfes und doppelbildfreies Sehen in allen Entfernungen gewährleistet ist!

 

Ab dem  Alter um die 40 merken die meisten Menschen die physiologische Veränderungen, die dazu führen, dass es jenseits dieses Alters keine Hochleistungssportler mehr gibt.

 

Es kommt zur Abnahme der Muskelkraft, der Schnelligkeit und der Elastizität.


Dies ist gerade auch der Zeitraum, in dem der normalsichtige Mensch seine erste Lesebrille bekommt.

Die Augen verlieren um diese Zeit herum langsam die Kraft, sich auf nahe Gegenstände scharfzustellen.

 

Die  „Alterssichtigkeit“ oder Presbyopie macht aber nicht nur das Verschwommensehen in der Nähe aus, sondern auch eine Einschränkung des „dynamischen Sehens“, d.h.bewegte Objekte erscheinen beim ersten Blick unscharf, man muss zweimal hinschauen. Stillstehende Objekte sieht man hingegen schnell scharf.

Das fällt besonders auf beim Autofahren beim Lesen der Schilder, oder wenn man auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Gesichter nicht mehr so schnell erkennt.

 

Aber auch in jüngeren Jahren führen die zunehmenden Tätigkeiten am PC  oder der zunehmende Freizeitverbrauch am TV oder Smartphone zu Fehlhaltungen des Rückens und  chronischer Überlastung der Skelett- und Augenmuskeln.

In der Folge kommt es zu Funktionseinschränkungen und Schmerzen im Rücken und Kopf sowie zu SEHstörungen.

 

Oft werden diese oft vielfältigen Beschwerden vorschnell mit einer Brille (Computerbrille) versorgt, statt die eigentliche Ursache zu beheben.